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Washingtoner Artenschutzabkommen

Das Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (kurz: CITES), auch Washingtoner Artenschutzabkommen genannt, regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen. Dabei steht im Vordergrund, dass das Überleben von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. Unterzeichnet wurde das Washingtoner Artenschutzabkommen am 3. März 1973 in Washington D.C.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen regelt den Handel bedrohter Arten
 Teilnehmerstaaten des CITES (1)

Das Washingtoner Artenschutzabkommen war der erste Schritt um das Aussterben von Tierarten zu bremsen, mit denen internationaler Handel betrieben wurde - oder mit den aus ihnen gewonnen Teilen (z.B. Schlangenleder) und Erzeugnissen (z.B. Naturmedikamente, Lebensmittel). Aufbauend auf dem Londoner Artenschutzabkommen von 1933 wurde das CITES von mehr Staaten unterzeichnet und bezog sich nicht nur auf eine begrenzte Anzahl von Wildtieren.

Die ersten fünf Mitgliedsländer, die das Washingtoner Artenschutzabkommen unterzeichneten waren die USA, Nigeria, die Schweiz, Tunesien und Schweden. Am 20. Juni 1976 folgte Deutschland als erstes Land aus der Europäischen Gemeinschaft. Stand 2011 gilt das CITES für 175 Staaten.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen umfasst inzwischen drei Listen vom Aussterben bedrohter oder gefährdeter Arten. Rund 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten stehen unter Schutz.

 




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